Exerzitien
"Exerzitien auf der Straße"

findet dieses Jahr zum ersten Mal statt und nicht wie so oft in der meditativen Ruhe eines schön gelegenen Exerzitienhauses sondern auf den Staßen und Plätzen der Stadt.
Die Suche nach Gott bei den Menschen am Rand geht weniger in kontemplativem Schweigen als vielmehr im Risiko der Begegnung mit Menschen, die vom Leben gezeichnet sind.
Sich Gott nähern, wo er auf uns wartet,
in Hungernden, Durstigen, Fremden, Obdachlosen,
Drogenabhängigen, Gefangenen, Kranken,
- wo Gott wartet in den verdrängten Themen
unserer Lebensgeschichte.
Die "Exerzitienreise" zu diesen Orten
der Gottesbegegnung ist ein tastender Weg,
auf dem wir unsere Schuhe des Besserwissens,
des Hochmutes, des Besserseins ausziehen müssen,
um wie Mose vor dem brennenden Dombusch zu stehen
(vor Dornbüschen, die uns unangenehm sind,
die wir in unserem Leben nicht gern sehen),
um auf Gott zu hören,
uns innerlich ansprechen zu lassen
und mit Gott zu reden.
Es ist ein Weg der inneren Heilung.
Datum:
SAMSTAG, 22. Oktober 10:00 Uhr
in der KHG/ADH in D 6, 15 // Infos bei Jürgen Weber und P. Lutz Müller SJ
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Exerzitien im Alltag
(findet dieses Semester so nicht statt, die Info bleibt trotzdem interessant :)
Auf das eigene Leben schauen, die Spuren Gottes wahrnehmen, ins Gebet kommen, das Leben neu von Gott her verstehen und ausrichten...
Im Alltag einen Weg geistlicher Übungen zu gehen, dabei auf das eigene Leben zu schauen, die Spuren Gottes darin wahrzunehmen, ins persönliche Beten zu kommen, das Leben neu von Gott her zu verstehen und auszurichten - das ist der weltweit seit langem bewähre Weg der Exerzitien im Alltag.
In Zusammenarbeit mit den Jesuiten bieten wir, neben der bewährten kurzen Form, auch die längere Form über drei Monate mit persönlicher Begleitung an.
Die Form ist vor allem für Menschen in der ersten Lebenshälfte gedacht, die vor Lebensentscheidungen oder in einer Phase der Neuorientierung stehen. Voraussetzung ist, dass man sich auf einen persönlichen spirituellen Weg einlässt und sich die nötigen Zeiten freihalten kann.
Elemente der Exerzitien sind:
- täglich eine halbte Sunde Zeit für das persönliche Gebet,
- jeden Abend ein Tagesrückblick,
- etwa alle zwei Wochen ein Einzelgespräch mit dem Begleiter oder der Begleiterin,
- einen Einführungstag zu Beginn und einen Abschlusstag am Ende,
- drei Abende für den Austausch in der Gruppe und für das gemeinsame Üben.